Wie man Ersatz-Fußgummis frei von Gram und Ärger auf die Schulterstütze schiebt — Tipps und Tricks

Es sind manchmal die ganz kleinen Dinge, die das Leben versüßen — oder eben auch nicht. Ein Bekannter hat vor einiger Zeit zu Kaffee und — natürlich selbstgemachten — Kuchen, der übrigens im Vorfeld auf fast beschämende Weise mit zahlreichen Superlativen angekündigt wurde, eingeladen. Mit einem hatte die eigentlich gar nicht so unfröhlich gestimmte Runde allerdings nicht gerechnet: Die Laune des Gastgebers sank linear mit den vergeblichen Versuchen den Wunder-Kuchen in einem Stück aus der Backform zu hieven. Immerhin schmeckten die kreativ geformten Partikel, die auf den geblümten Tellern landeten, ganz passabel (was die üble Stimmung des Gastgebers allerdings kaum zu verbessern half).

Ganz ähnliche Launen (wenn auch zumeist im stillen Kämmerlein) überkommen regelmäßig jene Geiger und Bratschisten, die sich im Zuge der Pflege ihres Instruments dazu entscheiden, Ersatz-Fußgummis für ihre abgeliebten Schulterstützen, etwa für Modelle von Wolf oder die älteren von Kun, zu besorgen und diese schnell aufzuziehen. Denn dieses vermeintliche Kinderspiel entpuppt sich schnell als keineswegs Finger-schonende Fitzelarbeit.

Schulterstuetze und Ersatz-Fußgummis

Doch Ärger ist mit einem simplen Trick leicht zu vermeiden: Die Fußgummis gleiten besser, wenn sie angefeuchtet werden. Ungeduldige könne es auch mit einem Tropfen Pflanzenöl versuchen.

Veröffentlicht von

Heinz

Heinz hat Violine und Viola in Wien studiert und ist als Geigen- Bratschen- und Kammermusiklehrer tätig. Seine besondere Liebe gilt der Kammermusik, Franz Schubert und philologisch hervorragenden Notenausgaben. Derzeit lebt Heinz mit seiner Familie in Bamberg.

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